Drei Ziele. Ein Konflikt. Keine perfekte Lösung.
Ein Programm steht kurz vor einem wichtigen Meilenstein. Der Termin ist öffentlich zugesagt, das Budget nahezu ausgeschöpft und die Betriebsorganisation meldet zusätzliche Risiken. Was tun?
Meine Reihenfolge ist klar: Zuerst die Geschäftswirkung und Betriebsstabilität verstehen. Dann Optionen transparent machen. Danach eine bewusste Entscheidung herbeiführen – mit benanntem Risiko und verantwortlichem Entscheider.
Problematisch wird es, wenn alle drei Ziele offiziell „grün“ bleiben sollen. Dann wandert das Risiko in die Zukunft und wird dort meist teurer. Professionelle Projektführung bedeutet nicht, Zielkonflikte wegzumoderieren.
Sie bedeutet, sie so klar zu machen, dass entschieden werden kann. Wie würden Sie priorisieren – und welche Information bräuchten Sie dafür zuerst?
