PERSPEKTIVE · KOMMUNIKATION

Eskalation ist kein Scheitern. Zu spätes Eskalieren schon.

Grafik zum Insight: Eskalation ist kein Scheitern. Zu spätes Eskalieren schon.

In vielen Organisationen haftet Eskalationen etwas Negatives an. Man möchte das Problem erst „auf Arbeitsebene lösen“. Das ist grundsätzlich richtig – bis Zeit, Wirkung oder Entscheidungskompetenz nicht mehr ausreichen.

Eine professionelle Eskalation enthält keine Überraschungsrhetorik, sondern fünf klare Punkte: 1. Was ist passiert? 2.

Welche Auswirkung droht? 3. Was wurde bereits versucht?

4. Welche Optionen gibt es? 5.

Welche Entscheidung wird bis wann benötigt? So verstanden ist Eskalation kein Schuldinstrument, sondern ein Beschleuniger. Führungskräfte sollten nicht fragen: „Warum kommt ihr damit zu mir?“ Sie sollten fragen: „Kommt dieses Thema zum richtigen Zeitpunkt und mit einer entscheidungsfähigen Vorlage?“ Welche Regel hilft Ihrer Organisation, rechtzeitig zu eskalieren?